Was ist deutsch dänischer krieg?

Der Deutsch-Dänische Krieg fand vom 1. Februar bis 30. Oktober 1864 statt und wurde zwischen Preußen und Österreich auf der einen Seite und Dänemark auf der anderen Seite geführt. Der Krieg wurde hauptsächlich um die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg geführt.

Der Anlass für den Krieg war der sogenannte Schleswig-Holsteinische Krieg von 1848-51, bei dem Dänemark seine Herrschaft über die Herzogtümer Schleswig und Holstein behauptete, obwohl sie gemäß dem Londoner Protokoll von 1852 unter der gemeinsamen Souveränität von Dänemark und dem deutschen Bund gestanden hätten.

Die preußisch-österreichischen Truppen erzielten einen entscheidenden Sieg in der Schlacht von Dybbøl im April 1864, was zu einer dänischen Niederlage führte. Im Frieden von Wien im Oktober 1864 musste Dänemark die Herzogtümer an Österreich und Preußen abtreten.

Der Deutsch-Dänische Krieg war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Gründung des Deutschen Reiches im Jahr 1871 und stärkte die deutsch-österreichische Zusammenarbeit in der Politik.